Die Heizkostenverordnung erklärt, wie Wärme und Warmwasser in Häusern mit mehreren Nutzern abgerechnet werden. Der Kern: Sobald der Verbrauch erfasst wird, darf die Heizkostenabrechnung nicht mehr allein nach Wohnfläche oder Personen laufen.
Grundkosten und Verbrauchskosten
Grundkosten decken den Anteil am Gebäude, der unabhängig vom Dreh am Thermostat anfällt. Verbrauchskosten folgen den Zählern oder Heizkostenverteilern. Ein üblicher Rahmen ist 30 Prozent Grundkosten und 70 Prozent Verbrauch. Abweichungen sind im gesetzlichen Korridor möglich.
- Ablesewerte und Zeitraum vom Messdienst übernehmen
- Wohnungen ohne Werte nicht stillschweigend schätzen, sondern dokumentieren
- Warmwasser getrennt führen, wenn es eigene Zähler gibt
- Leerstand nicht den übrigen Mietern unterschieben, wenn die Verordnung das nicht hergibt
Typische Fehler in der Heizkostenabrechnung
Unvollständige Ableselisten, ein vom Vorjahr kopierter Verteilungsschlüssel und eine Spalte Rest in Excel ohne Erklärung. Mieter widersprechen zu Recht, wenn der Rechenweg nicht im Dokument steht.
Vor dem Versand die Frist und Vollständigkeit prüfen: Nebenkostenabrechnung 2026: Fristen.
In Nebenkosten-Fix hinterlegen Sie den Anteil am Objekt. Das Prüfzentrum warnt, wenn Verbrauchswerte fehlen oder die Verteilung nicht stimmig ist. Entscheidend ist der Rechenweg im PDF.
Hinweis: Dieser Ratgeber erklärt den üblichen Ablauf für Vermieter in Deutschland. Er ersetzt keine persönliche Rechtsberatung. Stand 2026.